Was ist für dich unverzichtbar? Wie kann die Ausbildung künftig noch besser laufen? Was läuft schief und muss dringend geändert werden?
Wir haben fleißig eure Forderungen gesammelt, um uns für euch in der nächsten Tarifverhandlung stark zu machen. Jetzt ist die Forderungsfindung abgeschlossen und wir beraten uns in der Jugendtarifkommission, um eure Forderungen aufzustellen und in die Tarifverhandlungen einzubringen.
Faire Bezahlung für gute Arbeit?! In der ersten Verhandlungsrunde Fehlanzeige. Unsere Forderungen wurden zwar gehört, allerdings bleibt ein konkretes Angebot aus. Wir kämpfen weiter für eine wirksam finanzielle Entlastung in Zeiten multipler Krisen - wir brauchen einen handlungsfähigen öffentlichen Dienst!
In den kommenden Wochen müssen wir den Druck in den Betrieben und Dienststellen aufbauen und erhöhen. Nimm daher am Streikversprechen in deinem Betrieb teil und beteilige dich an kommenden Aktionen!
Auch die 2. Verhandlungsrunde erweist sich als eine Nullnummer: es wurde wieder kein konkretes Angebot von der Arbeitgeberseite auf den Tisch gelegt. Allerdings können sie sich vorstellen die Ausbildungsvergütung in drei Stufen um insgesamt 120 Euro zu erhöhen bei einer Laufzeit von 29 Monaten. Das reicht uns bei weitem nicht aus! Wir fordern 200 € mehr bei einer Laufzeit von 12 Monaten!
Auch bei dem Thema Übernahmeregelung ist keine Verbesserung in Sicht. Die Arbeitgeber der TdL gaben zu, nicht zu wissen wie viele Nachwuchskräfte sie haben und auch nicht wie viele von ihnen unbefristet übernommen werden. Das finden wir unfassbar!
Noch dazu soll weiterhin gespart werden, und zwar im Bildungssektor. Wir leisten Widerstand - Bildung schafft Zukunft! Das Argument der Arbeitgeber für die Einsparungen: damit würden sie studentisch Beschäftigten einen richtigen Tarifvertrag anbieten können.
Beim Thema Mobilitätszuschuss hat die TdL komplett blockiert.
Uns wird nichts geschenkt. Die Preise sind weiterhin hoch und stiegen, wenn auch langsamer. Wir brauchen dringend mehr Kohle! Obwohl wir der Arbeitgeberseite unsere Lebenssituationen eindrücklich dargelegt haben, bleiben sie in ihrer realitätsfernen Parallelwelt.
Am 29.01. war Jugendstreiktag, und wir haben gezeigt, wie stark wir sind, wenn wir gemesinam auf die Straße gehen. In Berlin, Hamburg, Hannover Düsseldorf, Leipzig, Kiel, Rostock sowie in Bayern in München, Augsburg, Regensburg, Erlangen und Würzburg haben wir uns versammelt, um Druck auf die Arbeitgeber auszuüben.








